Moderne Diagnostik für Arterien, Venen und Lymphgefäße
Viele Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen zu uns – etwa zur Entfernung von Krampfadern, zur Behandlung von Besenreisern oder zur Abklärung komplexerer Gefäßerkrankungen wie Thrombosen, postthrombotisches Syndrom, Gerinnungsstörungen, Durchblutungsstörungen, offene Beine (Ulcus cruris) oder Lymphödeme etc.
Gerade die exakte Diagnostik ist dabei entscheidend: Sie bildet die Grundlage für jede gezielte und wirksame Behandlung. Deshalb nehmen wir uns bewusst Zeit für eine sorgfältige Untersuchung, eine fundierte Einschätzung und ein Gespräch – damit Sie genau wissen, woran Sie sind und welche Schritte therapeutisch wirksam und sinnvoll für Sie sind.
Präzise Diagnostik als Basis Ihrer Therapie
In unserem Venen-Kompetenz-Zentrum Hannover nutzen wir moderne, schonende Verfahren, um Ihre Gefäßgesundheit zuverlässig und präzise zu beurteilen – bildgebend und funktionell. Damit Sie wissen, was Sie erwartet, erklären wir Ihnen die wichtigsten Untersuchungsmethoden kurz und verständlich.
Unsere Diagnoseverfahren im Überblick
Ein spezieller Ultraschall, der die Struktur und den Blutfluss in Ihren Gefäßen farbig sichtbar macht. So lassen sich Verengungen, Verschlüsse oder defekte Venenklappen zuverlässig erkennen.
Ein weiteres Ultraschallverfahren, das besonders gut den Blutfluss in Arterien und Venen hörbar und messbar macht. Es hilft uns, den Schweregrad von Durchblutungsstörungen zu beurteilen.
Hierbei messen wir, wie gut das Blut durch Ihre Gefäße fließt. Diese Methode liefert wichtige Informationen über Rückstauungen oder Störungen im Blutabfluss – besonders bei Venenleiden.
Diese Untersuchung erfasst, wie schnell sich die oberflächlichen Venen nach einer kurzen Muskelanspannung entleeren und wieder füllen. Sie zeigt uns, ob die Venenklappen richtig arbeiten – wichtig bei Krampfadern und chronischer Venenschwäche.
Hier vergleichen wir den Blutdruck in Armen und Beinen, um mögliche Engstellen oder Verschlüsse in den Arterien zu entdecken – etwa bei der „Schaufensterkrankheit“ (periphere arterielle Verschlusskrankheit).
Ein Belastungstest auf dem Laufband, bei dem wir messen, wie weit Sie schmerzfrei gehen können. So prüfen wir, wie stark Durchblutungsstörungen Ihre Gehfähigkeit einschränken – etwa bei arteriellen Erkrankungen.
Eine Gefäßdarstellung per Magnetresonanztomographie (MRT) – also ganz ohne Röntgenstrahlung. Dieses Verfahren kommt bei komplexeren Fragestellungen zum Einsatz und wird in Kooperation mit unseren radiologischen Partnern durchgeführt.